Bottled Life
Regie: Urs Schnell
Schweiz (2011)
- 90 Minuten
Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser.
Der Schweizer Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Nestlé blockt ab. Es sei der falsche Film zur falschen Zeit, heisst es in der Konzernzentrale. Doch der Journalist lässt sich nicht abwimmeln. Er bricht auf zu einer Entdeckungsreise, recherchiert in den USA, in Nigeria und in Pakistan. Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.
Solothurner Filmtage 2012 - Nominé Prix de Soleure 2012
« Ein lobenswerter Film.
»
Züritipp
« Der Film ist ein Wake Up-Call. Jeder, der sich als kritischer Schweizer betrachtet, sollte den Film sehen. Er ist sehr gut recherchiert und zeigt vieles auf, das uns wasserverwöhnten Schweizern gar nicht bewusst ist.
»
DRS3, Reto Baer
« …der investigative Dokumentarfilm Bottled Life brach in Solothurn alle Rekorde.
»
FOCUS
« Der Dokfilm Bottled Life zeigt, wie Flaschenwasser die Umsätze sprudeln lässt, und unangenehme Fragen aufwirft: Wem das Wasser gehört.
»
DER BUND
« Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.
»
ENSUITE
« Es sei der falsche Film zur falschen Zeit, sagte ein Nestlé-Mann zu Gehriger. Das Gegenteil ist der Fall.
»
ENSUITE
« Schnell ist es gelungen, mit aussagekräftigen Fakten und Interviews jede PR-lastige Aussage von Nestlé-CEO Peter Brabeck ad absurdum zu führen…Sollte sich in Zukunft manch durstiger Zeitgenosse nach diesem Film fürs Hahnenwasser statt für ein sündhaft teures Nestlé-Wässerchen entscheiden, dann hat Bottled Life ein sehr wichtiges Ziel erreicht.
»
MEINKINO.CH
« So trägt Nestlés Schweigen im Rahmen dieser Dokumentation nicht nur ungewollt zur Klärung seiner Absichten bei. Sondern auch zur Stärkung eines demokratischen
Bewusstseins.
»
BASLER ZEITUNG