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Osama

Regie Siddiq Barmak
Mit Marina Golbahari, Khwaja Nader, Arif Herati, Zubaida Sahar, Hamida Refah
AF 2003 – 83 Minuten
Cannes 2003 - Quinzaine Mention Spéciale Caméra d'Or
Golden Globe 2004 - Best Foreign Film
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Toronto 2003
London 2003 Best Feature Film
Unesco 2003 - Medaille d'argent (Fellini)
OSAMA erzählt die Geschichte von einem Mädchen, das im Afghanistan der Taliban aufwächst. Dabei zwingen die ärmlichen Verhältnisse die Familie zu einem ungewöhnlichen Schritt: Das Mädchen muss sich als Junge (Osama) ausgeben, um arbeiten zu können und der Familie das Auskommen zu sichern. Doch im strikten Regime der Taliban ist das Geheimnis immer wieder in Gefahr als "Osama" zur religiösen Unterweisung und dem Militärdienst verpflichtet wird, denn es droht die Todesstrafe. Basierend auf einer Zeitungsmeldung schildert Sedigh Barmak in engagierten Bildern wie das Leben der Menschen durch die Diktatur des religiösen Fanatismus beeinflusst wird. OSAMA bleibt in seiner Unmittelbarkeit jedoch nicht im Historischen haften, sondern bietet eine packende Story. OSAMA ist Sedigh Barmaks erster abendfüllender Spielfilm.
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