Jill
   
Regie Steven Michael Hayes
Darsteller Tom Pelphrey, Juliet Rylance, Zackary Arthur, Garrett Wareing, Dree Hemingway
Land, Jahr CH, 2021
Kinostart 15.09.2022
Format, Dauer Flat - 1:1.85, 101 min
Suisa-Nr. 1016.722
Homepage film.frenetic.ch/de/1228
 
Als Jill's Eltern Ende der 70 Jahre in die Wälder Nordamerikas zogen, um ihre Kinder in völliger Abgeschiedenheit aufzuziehen, ahnte niemand, dass die vermeintliche Freiheit ins Gegenteil kippen könnte. Wie sie und ihre Geschwister zum Spielball einer verhängnisvollen Ideologie wurden, erfährt Jill erst auf einer Reise in die Vergangenheit.
 

Inhalt

Ende der 70er Jahre. Ted und Joann ziehen in die endlosen Wälder Nordamerikas, mit dem Ziel ihre fünf Kinder ohne äussere Einflüsse aufzuziehen. Im Wald geboren, wächst ihre jüngste Tochter Jill in ein kleinen Paradies auf. Dieses wird erstmals infrage gestellt, als ihr Bruder den Wunsch äussert, aufs College zu gehen. Die Verheimlichung des Besuchs einer alten Freundin von Joann und Teds Weigerung, bei einem Unfall Hilfe zu holen, offenbaren nach und nach, dass es um weit mehr geht. Ihre Freiheit zeigt sich bald als verhängnisvolle Ideologie und in der Abgeschiedenheit entstehen immer tiefere Gräben im Familienidyll. Das Geheimnis, wie die Kinder zum Spielball zwischen Unabhängigkeit und Egoismus wurden, hat Jill’s ältester Bruder vor langer Zeit mit ins Gefängnis genommen. Erst heute, auf einer Reise in ihre längst vergessen geglaubte Kindheit, erfährt Jill, was die Utopie vollends zum Scheitern gebracht hat.
 

Festivals

San Diego Int. Film Festival 2022 - Official Selection
 

Presse

Der Schweizer Regisseur Steven Michael Hayes zeigt in seinem erschütternden Debüt, was elterlicher Egoismus mit Kindern macht.
NZZ MAGAZIN
 
Der Film ist vielschichtig und klug, glaubhaft und furchteinflössend.
PS
 
Klug realisiert.
MAXIMUM CINEMA
 
Visuell eindrücklich.
KATH.CH
 
 
 
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